Der Zweck unseres Vereins

 

Der Zweck unseres Vereins ist die Förderung des Sports, in erster Linie die Ausübung des Kampfsportes Thaiboxen (Muay Thai, Muay Boran), Boxen, sowie der Selbstverteidigung.

 

Ebenso steht der Verein für Integration und Eingliederung von Mitgliedern verschiedener Kulturen, gleich welcher Herkunft, Nationalität, Religion oder Sozialstruktur.

 

Wir bieten ein regelmäßiges ganzjähriges Angebot von Kursen (nähere Infos unter Trainingszeiten), bei dem unseren Mitgliedern die Förderung sportlicher Leistungen durch gezielte wöchentliche Trainingsmaßnahmen zur Verfügung stehen, sowie die regelmäßige Teilnahme an Wettkämpfen.

 

Dachverbände

 

Der Verein Kampfsport - Kirchvers e.V. ist Mitglied beim MTBD (Nr.1533).

Im Jahr 1984 wurde der M.T.B.D. in Deutschland gegründet. Der „Muay Thai Bund Deutschland“, als ältester und größter Muaythai Fachverband, hat sich die Aufgabe gestellt, Muaythai auf faire und sportliche Art und Weise in Deutschland zu vereinen.

 

Warum Muay Thai trainieren?

 

Thaiboxen wird aus verschiedenen Motiven ausgeübt, aus Fitnessgründen, als Wettkampfsportart, zur
Selbstverteidigung oder als Kampfkunst.

 

Was ist überhaupt Muay Thai?

 

Muay Thai oder Thaiboxen ist eine Kampfkunst und der Nationalsport Thailands.

 

Stilistisch auffällige Merkmale des Muay Thai sind Ellenbogen, Knietechniken und das Clinchen. Die für
Muay Thai bekannteste Technik ist der Kick mit dem blanken Schienbein, meist auf den Oberschenkel oder
Rippenbereich gezielt. Je nach Reglement und Profistufe des Kämpfers können Knietritte zum Kopf
zulässig sein. Dabei darf der Kopf des Gegners mit den Fäusten Richtung Boden gezogen werden. Beim
Clinchen halten sich die Gegner im Stehen, versuchen sich aus dem Gleichgewicht zu bringen und treten
mit den Knien gegen den Oberkörper oder die Oberschenkel des Gegners. Einige Reglements lassen das
Fangen und anschließende Halten des gegnerischen Beines zu.
Aufgrund des hohen Verletzungsrisikos durch Ellenbogen- und Knietechniken wird Muay Thai als eine der
härtesten Kampfsportarten der Welt bezeichnet. Die Faustschlagtechniken sind ähnlich dem traditionellen
europäischen Boxen, es sind aber auch Schläge aus der Drehung zulässig, wobei der Kopf des Gegners
mit dem Faustrücken getroffen wird. Einige Stilarten erlauben Würfe. Da die meisten Muay-Thai-Würfe sehr
gefährlich sind, verbieten die meisten Regelwerke sie jedoch. Andere asiatische Kampfkünste hatten
niemals einen großen Einfluss auf die thailändische Kampfkunst, weil die eigene Kampfkunst so ausgereift
war, dass die Thais keinen Sinn darin sahen, ihr fremde Techniken hinzuzufügen.

Erlaubte Techniken

  • Tritttechniken mit dem Schienbein und/oder Fuß und mit der Ferse
  • Fausttechniken, Backfist (Handrückenschlag)
  • Festhalten des gegnerischen Beins mit Folgetechnik
  • Clinchen
  • Schläge zum Kopf
  • Knie- und Ellbogen-Techniken

Unerlaubte Techniken

  • Kopfstöße (in der Urform erlaubt gewesen)
  • Nachschlagen, wenn der Gegner am Boden liegt oder kniet (in Thailand teilweise toleriert)
  • Schlag- und Tritttechniken gegen den Hinterkopf, das Knie, sowie den Unterleib
  • Schlag- und Tritttechniken gegen den Rückenbereich